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S.E. der 11. Lelung Rinpoche

lelung.org

Tibetisch Buddhistische Linie: Gelug

Der 11. Lelung Tulku Tendzin Phüntsok Löden Rinpoche wurde im 16. Rabjung des Eisenhundejahres 1970 geboren. Seit seiner Kindheit hatte er Visionen von Gottheiten und Lamas sowie viele markante und wundersame Zeichen.

Er besuchte die Grundschule bis zur dritten Klasse, danach ging er in die Klosterausbildung.

Im 16. Rabjung des Eisernen Vogels 1981, der die Audienz Seiner Heiligkeit des Dalai Lama suchte, ging er nach Dharamsala, um einen Segen zu empfangen. Dann trat er in das Trehor-Haus innerhalb von Drepung Loseling ein, einem der drei großen Klöster (Gelugpa-Sitze) im Süden Indiens.

Gemäß den Anweisungen des Sechsten Kyabje Ling Rinpoche nahm ihn Geshe Pedma Ludup unter seine Fittiche und lehrte ihn Lesen und Schreiben und so weiter. Er besuchte auch regelmäßige Schulklassen im Kloster.

Im 16. Rajbjung, 1984, in seinem 14. Jahr, wie von seinem Haus, Kongpo Khangtsen im Kloster Drepung Loseling, gefordert, erkannte ihn S.H. Dalai Lama als die unverwechselbare frühere Inkarnation von Lelung Jedrung Tulku, einer der drei Hauptinterarnationen Tibets. Die Linie ist 690 Jahre alt und steht allen Dalai Lamas extrem nahe. Seine Vorgänger waren alle hochverwirklichte Meister, die grössten Respekt genossen in Tibet.

S.H. Dalai Lama nahm den jungen Tulku mit Wertschätzung und grosser Rücksicht und Freude an. Er wurde sowohl an Loselings Kongpo Khantsan als auch an Loselings Klosterschule inthronisiert. Ling Gumbar Rinpoche Thupten Ngodup, gemäß den schriftlichen Anweisungen von S.H. Dalai Lama wurde der Tutor von Lelung Tulku. Beginnend mit den fünf gesammelten buddhistischen Texten, und allmählich, als er reif wurde, studierte er die wichtigsten buddhistischen Texte. Darüber hinaus erhielt er auch Belehrungen von Lehrern wie Geshe Menla Tsering und anderen. Alle seine Lehrer waren unvergleichlich und er erhielt umfangreiche Lehren – er hörte, lernte und betrachtete sie ausgiebig.

Im Jahr 1993, als er in seinem 23. Lebensjahr war, ging er nach Tibet und erhielt Lehren über den Sangwa Yeshe Zyklus der Lehren und andere. Während er Lehren erhielt, bauten die Menschen im Lelung-Tal sein Vorgängerkloster Olkha Tekchok Namdroling wieder auf.

1994, in seinem 24. Jahr, verteidigte er erfolgreich seine Doktorarbeit und erwarb ausserordentlich früh einen Geshe-Abschluss vom großen Kloster Drepung.

1996, in seinem 26. Jahr, begann er, das weite Feld der tantrischen Studien am Gyuto Tantric College zu erlernen. Als er dort war, wurde er ernannt und übernahm die Verantwortung als Khadé Geshe und hatte verschiedene Aufgaben als Geshe und Lama.

Er erhielt viele umfangreiche und tiefgründige Lehren, mündliche Übertragungen und Unterweisungen von Sarma und Nyingma von Sutra und Tantra und lernte von Gelehrten und vielen hoch verwirklichte Wesen, wobei er sie alle als Lehrer betrachtete. Dazu gehörten unter anderem S.H. Dalai Lama, Denma Lochö Rinpoche, Pangnang Tulku Jampa Tsultrim, Dungkar Lozang Trinlé, Dilgo Khyentse Rinpoche, Minling Trichen Rinpoche und Taklung Tsetrul Rinpoche mit insgesamt über fünfzig.

Im Jahr 2003 gründete er das Lelung Literature Preservation Centre in Dharamsala, um die Hagiographien, Lehren und Dharma-Zyklen seiner Vorgänger zu erforschen und zu suchen. Nach der Gründung dieses Zentrums gelang es ihm, 46 Bände zu finden und zu beschaffen, die allmählich in Buchform gedruckt werden.

Im Jahr 2006 berief Lelung Rinpoche um des Buddha Dharma willen eine ausführliche Diskussion über die Leitung und Überwachung des Gedun Phacho Bhucho Projekts in Norbulinka in Dharamsala ein, um die Dharma-Texte, die sich im Niedergang befinden, wiederzubeleben und die überlebten, insbesondere die Lehren Tsongkhapas, zu entwickeln.

Er lud alle Äbte der drei Sitze ein: Sera, Drepung und Ganden, obere und untere tantrische Hochschulen usw. Es waren Minister anwesend, welche die tibetische Regierung vertraten. Für das Treffen sandte S.H. Dalai Lama eine schriftliche Botschaft der Unterstützung und Wertschätzung. Nach der Gründung des Gendun Phacho Bucho Projekts befinden sich Ermächtigungen, mündliche Übertragungen und Anweisungen, Kommentare, die kurz vor dem Niedergang standen, nun in den monastischen Hochschulen.

Dabei geht es S.E. Lelung Rinpoche nicht darum, die Probleme eines einzelnen Klosterbesitzes oder die Renovierung eines Mutterklosters lösen zu können, sondern um ein Projekt zur Wiederbelebung des Buddha-Dharma.

In vielerlei Hinsicht gibt es in diesem Jahrhundert nichts Wertvolleres und Wichtigeres als solche Projekte.